Stellungnahmen zu den Wahlergebnissen
15.03.2016: Wir dokumentieren Stellungnahmen von Katja Kipping, Bernd Riexinger, Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht, Tom Strohschneider, Sevim Dagdelen, Alexander Ulrich und Heike Hänsel sowie von Joachim Bischoff zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
14.03.2016: Vor einem Jahr laut Umfragen noch 10% hinter der CDU, hat die SPD Rheinland-Pfalz unter Führung von Malu Dreyer mit 36,2% Julia Klöckner und ihre CDU mit 31,8% fast 5% hinter sich gelassen. Ihr bisheriger Koalitionspartner, die Grünen, verloren 2/3 ihrer Wählerschaft und kamen noch hinter der wieder in den Landtag eingezogenen FDP (6,2%) mit 5,3% ins Parlament. Rot / Grün verlor die Regierungsmehrheit. An der 5%- Hürde scheiterte die LINKE deutlich mit 2,8% ( - 0,2%). Mit 12,6% wird die AfD in den Landtag einziehen. Rund 5% entfielen auf andere, darunter 1,5% auf 5 rechte bis offen faschistische Parteien. Mit über 70% lag die Wahlbeteiligung rund 9% höher als 2011.
07.03.2016: Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen wurde die AfD am Sonntag bei der Kommunalwahl in Hessen zur drittstärksten Kraft. Die Anpassung der etablierten Parteien an die Flüchtlingsfeindlichkeit und den Rassimus der AfD hat den Aufschwung der Rechtspopulisten nicht verhindert, sondern erwartungsgemäß befördert. "Die etablierten Parteien reagieren erstaunt bis entsetzt", schreibt SPIEGEL ONLINE. Offensichtlich ist, dass auch die linken Kräfte noch keine wirksame Strategie gegen die extreme Rechte gefunden haben. Der Vorstand der Partei DIE LINKE hat Ende Februar ein Papier zum Umgang mit der Rechtspartei AfD beschlossen.
03.03.2016: Es gibt Flüchtlinge, die echt Geld kosten, die uns wirklich teuer zu stehen kommen – Steuerflüchtlinge. Diese Trecks haben Milliarden im Gepäck, Geld, das sie uns an Steuern schulden und das sie über die Grenzen bringen. Die Fluchtrouten führen nach Luxemburg, Niederlande, Liechtenstein, die Schweiz, die britischen Kanalinseln und andere Steueroasen in Europa und Übersee.
26.02.46: Jedes Jahr legt der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen
23.02.2016: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte sein Amt Ende 2013 mit dem Versprechen angetreten, die Rüstungsexporte deutlich einzuschränken. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die deutschen Rüstungsexporte sind im zurückliegenden Jahr deutlich gestiegen. Einen Antrag der Linksfraktion, alle Waffenexporte nach Saudi-Arabien einzustellen, haben CDU/CSU und SPD geschlossen abgelehnt.
11.02.2016: Die Flüchtlingskrise beschäftigt auch die großen Konzerne. In einem Gespräch mit der Zeitung DIE WELT äußerten die Chefs von Deutscher Bank, Siemens und EADS ihre Sorge, dass das Flüchtlingsthema zu einem Zerfall der Europäischen Union führen könnte. Dabei habe kein Land so von der Globalisierung profitiert wie Deutschland, stellen sie fest. Und damit die Globalisierung weitergehen könne, müssten die Grenzen im Schengen-Raum offen bleiben und die Außengrenzen gesichert werden. Fred Schmid vom Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung beschäftigt sich ebenfalls mit dieser Frage:




