Meinungen

alt24.11.2011: Mit dem Euro kommt die Schuldendiktatur, so titelt die Steirische Volksstimme, Zeitung der KPÖ Steiermark, in der November-Ausgabe ihren Artikel zur Finanzkrise.

Die 2007 ausgebrochene Krise des Kapitalismus ist noch lange nicht vorbei. Derzeit hat sie über die gewaltig gestiegenen Staatsschulden der EU -Länder den Euro erreicht und stellt dessen Fortbestand in Frage. Es sind vor allem die gewaltigen wirtschaftlichen Ungleichgewichte zwischen den europäischen Kernländern wie Deutschland, Frankreich und den Staaten an der Peripherie, die das Gebälk des Euro zum Einsturz bringen könnten.

Weiterlesen: Der EURO ist nicht unser Geld

Pressefest_2011_bandbreite_mami_2408_30029.06.2011: Der Anruf erreichte mich am frühen Morgen. Ob ich schon das ND gelesen hätte, den Bericht über das UZ-Pressefest. Dort stehe drin, dass eine rechte Band aufgetreten sei, die zum bewaffneten Kampf aufgerufen habe. Und außerdem habe er gehört, dass diese Band auf einem Video den Kapitalisten als einen orthodoxer Juden mit Schläfenlocken symbolisiert habe. Und wenn dann, wie in dem Artikel steht, "Klick, klack! Bumm! Kapitalisten? Kopfschuss!" gesungen wird, wenn diese Band dann DEN Kapitalisten als "jüdisch" und DEN Juden als Kapitalisten darstellt, das auch noch gepaart mit einer Mordmentalität ("Kapitalisten? Kopfschuss!" - die jüdischen Locken als Bild), dann ist das der historisch abscheulichste Kern der deutsch-faschistischen Judenfeindschaft, des faschistischen Antisemitismus. Das ist nicht nur unvereinbar mit dem kommunistischen Humanismus seit dem "Kommunistischen Manifest", also auch unvereinbar mit den Grundpositionen der DKP, das ist auch unvereinbar mit jeder nur möglichen Breite antifaschistischer Bündnisse. Diese antijüdische Mordmentalität, dieser ganz und gar hohle Schein-Antikapitalismus ist grundsätzlich abzulehnen. Und dann kam noch ein zweiter Einwurf: Aus dem Artikel werde auch deutlich, dass wohl Dieter Dehm dahinter stecke. Der habe damit objektiv die Rolle eines Provokateurs gespielt.

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Weiterlesen: Das "Neue Deutschland", das UZ-Pressefest und "Die Bandbreite"

Zu den Thesen von Sam Webb, Vorsitzender der Kommunistischen Partei der USA


Die theoretische Zeitschrift der Kommunistischen Partei der USA, Political Affairs veröffentlichte im Februar einen Artikel von Sam Webb, dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei der USA: "Eine Partei des Sozialismus im 21. Jahrhundert: Wie sie aussieht, was sie sagt und was sie tut" (siehe Anlage). Sam Webb wirft Fragen auf, wie z. B. "Was muss die Kommunistische Partei und die Linke insgesamt tun, um zu effektiveren Kämpfern für soziale Gerechtigkeit und für Sozialismus zu werden?" und versucht Antworten zu geben auf die veränderten Kampfbedingungen der Kommunisten im 21. Jahrhundert. Für ihn ist klar, dass "eine Partei des Sozialismus von den Konzepten der Klasse und des Klassenkampfes durchdrungen ist", und gleichzeitig warnt er vor "Klassenreduktionismus, ökonomischen Determinismus und simplifizierte Erklärungen des historischen Prozesses".

Weiterlesen: "Eine Partei des Sozialismus im 21. Jahrhundert"

tundp_25_2011_artikel22.06.2011: Die Redaktion der Zeitschrift T&P, zu deren Herausgeberkreis auch der stellvertretende Parteivorsitzende Patrik Köbele gehört, schwingt die große Keule des Revisionismusvorwurfes gegen die Mehrheit des Sekretariats der DKP. In ihrer neuen Nummer (Ausgabe 25) ist im Artikel "Ein Grußwort und drei Anträge, die die Spaltung der Partei vertiefen" zu lesen: „Vertreter der Thesen versuchen ihre Politik unbeirrt und kompromisslos der gesamten Partei aufzuzwingen. Politische Initiativen werden auf Konfrontation angelegt. Es soll „durchmaschiert“ werden.
Diese spalterische Politik zeigt sich auch in den Anträgen zur 3. Tagung des Parteivorstands zum 70. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, zu den Briefen der griechischen KKE und zur Unterstützung der EL-Kampagne für die Schaffung ‚eines europäischen Fonds für soziale Entwicklung’.“

Weiterlesen: Unwürdig

10.03.2011: Im Jahr 1994 veröffentlichten die Weißenseer Blätter (4/94) ein Referat von Kurt Gossweiler, das dieser auf einer Internationalen Konferenz in Brüssel gehalten hatte. Sein Thema: "Der Anti-Stalinismus - das Haupthindemis für die Einheit aller antiimperialistischen Kräfte und der kommunistischen Bewegung".

In einer Sonderbeilage der UZ - Zeitung der DKP vom Januar 1995 haben Willi Gerns und Robert Steigerwald unter dem Titel Weder "Anti-Stalinismus" noch "Stalinismus" Anmerkungen zu diesem Text von Kurt Gossweiler gemacht.

Der DKP-Parteivorstand hat diesen Artikel nun auf seine Web-Seite gestellt.

Weder "Anti-Stalinismus" noch "Stalinismus"

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Der Kommentar

Von Hilflosigkeit zu Wut und zu Widerstand! Verachtung für die EU und die Regierungen Europas!

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Kommentar von Bettina Jürgensen ( marxistische linke )

06.03.2020: Manche Argumente lassen einen verärgern, erschaudern oder wütend werden. Mir geht es so seit Tagen mit der Antwort auf die Forderung nach Aufnahme von Geflüch...

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Referat von Frank Deppe: "Autoritärer Kapitalismus und Imperialismus im 21.Jahrhundert"

Referat von Frank Deppe:

Frank Deppe referierte auf der Sommerakademie der Sozialistischen Linken am 12. Juli 2019 zu den sich zuspitzenden Widersprüchen des globalen Kapitalismus im 21. Jahrhundert und zu den Herausforderungen für die Linken.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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