Aus den Bewegungen

12.05.2010: Netzwerk Ökumenischer Kirchentag macht für Gerechtigkeit mobil – auch mit einer Unterschriftenaktion

Der 2. Ökumenischer Kirchentag München (12.05. – 15.05.10) soll zum Ausgangspunkt einer sozialen Bewegung für Gerechtigkeit werden. Dieses Ziel hat sich das Netzwerk Ökumenischer Kirchentag gesetzt, ein Zusammenschluss von mehr als 80 kirchlichen und politischen Organisationen. „Fair teilen statt sozial spalten“ lautet das Motto des Netzwerkes, als Erkennungszeichen dient ihm ein lila Kamel – in Anspielung auf den auch heute noch provozierenden Ausspruch des Evangelisten Markus, eher gehe ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Reich Gottes gelange.

Weiterlesen: Fair Teilen statt Sozial Spalten

festival_logo200Zum ersten internationalen Vorbereitungstreffen für die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studierenden, die vom 13. bis 21. Dezember 2010 in Südafrika stattfinden werden, sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas am Wochenende rund 100 Vertreter aus 22 Ländern zusammengekommen.

Im Rahmen des Treffens übergab Venezuelas Vizepräsident Elías Jaua als Vertreter des Gastgeberlandes der 16. Weltfestspiele 2005 die Festivalfahne an die südafrikanische Delegation. Dabei rief Jaua die Jugend der Welt auf, sich auf den Weltfestspielen »ohne jede Furcht, aber voller Stolz« für den Sozialismus einzusetzen, »denn die Banner des Sozialismus bedeuten geraden den Kampf für eine bessere Welt und den Sieg der Menschheit über die Barbarei«.

Weiterlesen: Weltfestspiele der Jugend - Vorbereitungen laufen an

09.05.2010: Erstmals in München stoppten am 8. Mai etwa 4500 Bürgerinnen und Bürger einen provokatorischen Marsch der Neonazis. Die sog. Freien Nationalisten hatten unter dem Motto "1945 - Der Krieg war zu Ende, das Morden nicht" dazu aufgerufen, zu einem Ehrenmal für Opfer der beiden Weltkriege im Münchner Süden zu ziehen. Das Ehrenmal erinnert an die 3540 dort begrabenen Opfer, darunter 200 Verstorbene aus neun Nationen, vor allem aus Osteuropa, viele von ihnen Zwangsarbeiter, Kinder und Frauen.
Dagegen mobilisierten unter dem Motto "München ist bunt" seit Wochen die Bezirksausschüsse der Stadtteile im Münchner Süden, Parteien, antifaschistische Gruppen und Initiativen, Kirchen, Gewerkschaften, Sportvereine und viele gesellschaftliche Einrichtungen zu einem großen Kulturfest an der Demoroute der Neonazis.

Weiterlesen: Münchner Bürger stoppen Neonazi-Aufmarsch

08.05.2010: Erklärung der Fédération Internationale Des Résistants (FIR) – Association Antifasciste

Vor 65 Jahren erlebte die Menschheit am 8.Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regime des Hitler-Faschismus,
* das politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
* das Menschen allein aus einer konstruierten Rassenzugehörigkeit als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
* das alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.

Weiterlesen: 8. Mai 2010 – 65. Jahrestag der Befreiung – Tag des Sieges

06.05.2010: In Bad Kreuznach haben Mitglieder der DKP eine Soliaktion für die Streikenden in Griechenland veranstaltet. Mit einer flott zusammengebastelten Kollage aus verschiedenen DKP-Plakaten und dem Foto der Akropolis mit den Transparenten sowie einer Extraausgabe der Stadtzeitung "der funke" fand die Aktion in die Fußgängerzone statt.

Etwa 50 Gewerkschafter, Linke, Kommunisten haben sich gestern in Kön vor dem Hochhaus Venloerstraße 151-153 getroffen. Hier residiert im siebten Stock der griechische Konsul.

Weiterlesen: KKE: "PEOPLES OF EUROPE RISE UP"- Our answer: Yes we do!

03.05.2010: Das KZ-Dachau wurde am 29. April 1945 befreit. Im Jahre 2010 hat erstmals mit Horst Köhler ein Bundespräsident die Gedenkstätte Dachau besucht. Der erste bayerische Ministerpräsident, der die Gedenkstätte betreten hat, war Max Streibel im Jahr 1993. Köhler ist gekommen, um der Ermordeten und Überlebenden zu gedenken. Er müsste sich eigentlich vor den anwesenden ehemaligen Häftlingen aus aller Welt, die jedes Jahr zur Gedenkfeier nach Dachau kommen, verbeugen. Aber das Protokoll sieht es anders vor. Dazu schreibt die SZ: „Die Überlebenden denken sich auch nichts dabei, als sie bei einer Kranzniederlegung am Krematorium darum gebeten werden, zu Ehren des deutschen Präsidenten aufzustehen. Der einzige, der indigniert sitzen bleibt, ist übrigens der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Dachauer Stadtradt. So leistet der wackere Sozialdemokrat heute Widerstand“.

Weiterlesen: Befreiungsfeiern in Dachau und Hebertshausen

01.05.2010: Kurz nach 16 Uhr 30 war klar: Die Nazis kommen nicht durch! Zu diesem Zeitpunkt – mehr als drei Stunden nach dem vorgesehenen Beginn ihres Aufmarsches - hatten diese auf der ursprünglich geplanten Route vom S-Bahnhof Bornholmer Straße entlang der Ring-S-Bahnlinie durch den Prenzlauer Berg im Berliner Stadtbezirk Pankow bis zur Landsberger Allee gerade einmal 600 Meter zurückgelegt.

Weiterlesen: 1. Mai, Berlin: Tausende stoppten faschistischen Aufmarsch

28.04.2010: Im Mai 2010 findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. Im Atomwaffensperrvertrag verpflichten sich die Nicht- Atomwaffenstaaten, keine Atombomben zu beschaffen. Im Gegenzug haben sich die Atomwaffenbesitzer verpflichtet, ihre Atomwaffen abzurüsten.

Anläßlich der Konferenz in New York gab es heute auf Initiative der DFG/VK eine kleine aber feine Radl-Demo zu den Münchener Konsulaten der "offiziellen" Atomwaffenstaaten. Dort wurde einen Brief übergeben mit der Bitte, der jeweiligen Regierung mitzuteilen, dass Münchner BürgerInnen die Abrüstung der Atomwaffen fordern.

Weiterlesen: Bürgermeister für den Frieden – Majors for peace!

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