Im Interview

22.11.2015: In einem Interview für RT Deutsch sprach Jens Wernicke am 17. November mit Conrad Schuhler, Autor des Buches "Alles Charlie oder was. Religionskritik – Meinungsfreiheit oder Schmähung?" über die Attentate in Paris. Schuhlers These: Westliche Regierungen und ihre Geheimdienste instrumentalisieren die Morde für ihre politischen Zwecke. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Interview:

Weiterlesen: Conrad Schuhler: "Westen nutzt Attentate für Agenda des Krieges aus"

26.10.2015: Hanna Amireh, Mitglied des Politbüros der „Palästinensischen Volkspartei“ (PPP) und Vertreter der PPP im Exekutivkomitee der PLO äußert sich zur aktuellen Situation im israelisch-palästinensischen Konflikt. Die politische Führung der PLO denke intensiv über eine Änderung ihrer Politik nach, denn diese habe nichts gebracht. Deshalb rebelliere jetzt die Jugend. Hanna Amireh: "Wenn die Israelis die vergangenen Abkommen nicht einhalten und die Kolonisierung (Siedlungsbau) nicht vollständig stoppen, dann sind auch wir nicht mehr an die Abkommen gebunden."

Weiterlesen: Hanna Amireh: Niemand darf erwarten, dass die Palästinenser Ruhe geben werden

15.10.2015: Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorstandsmitglied der marxistischen linken, beschreibt den Abgas-Skandal als ein Grundproblem neoliberal geprägter Volkswirtschaften, in denen nicht der Wettbewerb um innovative Produkte im Vordergrund stehen, sondern der um die besten Lobbykontakte, die besten Steuervermeidungsstrategien, die besten Verkaufsstrategien.

Weiterlesen: Sabine Leidig: Abgas-Skandal zeigt Grundproblem neoliberal geprägter Volkswirtschaften

„Eine Wahl zu gewinnen bedeutet nicht, von heute auf morgen über die Hebel der Macht zu verfügen“
05.08.2015: Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras stellte sich am 29. Juli in einem langen Interview Fragen von Kostas Arvanitis, Direktor des Radiosenders „Sto Kokkino“. Das Interview bietet einen präziseren Blick darauf, welchen Kurs die Mehrheit der führenden SYRIZA-GenossInnen weiter fahren wollen - und auch eine genauere Sicht auf die Person des griechischen Regierungschefs und seine Art zu agieren und zu argumentieren. Am 31. 7. veröffentlichte die „Humanité“ daraus mit Zustimmung der griechischen Kollegen umfangreiche Auszüge in französischer Übersetzung. Der folgende Text ist eine Arbeitsübersetzung von den Ausschnitten des Interviews, die am 31. 7. in der „Humanité“ veröffentlicht wurden.

Weiterlesen: Alexis Tsipras: "Der Kampf geht weiter!"

BRICS summit 2015 Roberto Stuckert29.07.2015: Der stellvertretende Generalsekretär der Südafrikanischen Kommunistischen Partei (SACP), Jeremy Cronin, Führungsmitglied des ANC und Minister des öffentlichen Dienstes in der südafrikanischen Regierung, äußerte sich in einem Interview mit der französischen „Humanité“ zum Verhältnis der BRICS-Staaten zur Griechenland-Entwicklung (BRICS = Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der Staatsnamen von Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, die kürzlich als führende „Schwellenländer“ in der Weltwirtschaft auf einer Tagung in der baschkirischen Stadt Ufa (Russische Föderation) den Aufbau einer eigenen gemeinsamen überstaatlichen Entwicklungsbank beschlossen haben).

Weiterlesen: Griechenland und die BRICS-Bank

gr george katrougalosInterview mit dem neuen griechischen Arbeitsminister Georgios Katrougalos

"Wir werden arbeiten unter Respektierung der der Bevölkerung gemachten Versprechen", sagt der neue Arbeitsminister Giorgos Katrougalos, bislang Vize-Innenminister Griechenlands und zuständig für die Reform der Verwaltung. Auch Katrougalos hält die Kürzungspolitik eigentlich für die falsche Antwort auf die Krise. Nun muss er genau diese Politik exekutieren. Er hält aber daran fest, dass er "ein Arbeiterminister der Linken sein werde" und er "die Sprache dieses Abkommens, das vollkommen auslegbar ist" zugunsten der Bevölkerung nutzen werde.Er ist sich sicher, dass Syriza "vereint bleiben" wird.

Weiterlesen: Georgios Katrougalos: „Wir sind und bleiben eine Regierung der Linken“

pcf Pierre Laurent16.07.2015: Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei (PCF), gab der „Humanité“ vom 15. Juli 2015 folgendes Interview:

Frage: François Hollande hat sich gestern dazu beglückwünscht, den Grexit vermieden zu haben. Hat Frankreich voll seine Rolle gespielt?

Pierre Laurent: Nein, Frankreich ist sehr zögerlich in die Verhandlung gegangen, nachdem es Griechenland monatelang allein gelassen hatte angesichts der Erpressung der Finanziers. Dann hat es dafür agiert, den Grexit zu vermeiden, das stimmt. Aber ohne ein Abkommen zu verhindern, das die Griechen mit einem hohen Preis unter drakonischen Bedingungen bezahlt haben, die ihre  nationale Souveränität beschädigen. Die Deutschen wollten von Anfang an den Grexit, und als sie ihn nicht bekamen, wollten sie das griechische Volk bestrafen. Frankreich hätte sich mit viel mehr Kraft gegen diese Bedingungen stellen müssen, die eine Schande für das demokratische Europa sind.

Weiterlesen: PCF: Den kolonialistischen Praktiken Widerstand leisten

14.07.2015: In seinem ersten Interview als Ex-Minister erläutert Yanis Varoufakis seinen Vorschlag für eine "energische Antwort" auf die von der Europäischen Zentralbank erzwungene Bankenschließung. "Mein Standpunkt, den ich gegenüber der Regierung vertreten habe, war, dass, falls sie versuchen sollten, unsere Banken zu schließen, was ich als ein aggressives Manöver von unglaublicher Wucht einschätzte, wir auch aggressiv antworten sollten, allerdings ohne den Point of no Return zu überschreiten", sagte er gegenüber der britischen Zeitung NewStatesman.

Weiterlesen: Der nichtveröffentlichte Plan von Varoufakis

03.06.2015: Boris Kagarlitzky, Direktor des Institut für die Globale Forschung und Soziale Bewegungen (IGSO) in Moskau, war Gast beim isw-Forum im Mai 20015. Im nächsten isw-report wird sein Beitrag veröffentlicht. In diesem Interview mit Potemkin Review (Paris) äußert er sich u.a. zu den Hintergründen des Konflikts um die Ukraine, den unterschiedlichen Klassenkräften und Interessen in den Volksrepubliken Lugansk und Donetzk sowie zur Politik Russlands.

Weiterlesen: Boris Kagarlitzky: Neoliberale Logik stimuliert die NATO-Expansionspolitik

Interview mit Elena Papadopoulou
13.05.2015: Am 9. Mai war die griechische Linksregierung mit Premierminister Alexis Tsipras die ersten 100 Tage im Amt. Vom ersten Tag an wurde sie von der 'Troika', mit Merkel und Schäuble an der Spitze, erbittert bekämpft. Trotz des Drucks hat sie die ersten 100 Tage überstanden. Jedoch treibt das "finanzielle waterboarding" (Finanzminister Varoufakis) Griechenland inzwischen an die Grenze der Zahlungsunfähigkeit. Da die Überbrückungsübereinkunft mit der Eurogruppe bald ausläuft, wird der Konflikt zwischen den 'Institutionen' und der griechischen Regierung schärfer.

Weiterlesen: Griechenland: Die nächsten hundert Tage

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