Kapital & Arbeit

Leiharbeit-Demo22.04.2017: IG Metall will Tarifvertrag, mit dem LeiharbeiterInnen bis zu 48 Monate in einem Betrieb beschäftigt werden können * IGM macht "gelbe Gewerkschaftspolitik" kritisiert Arbeitsrechtler Rolf Geffken * Tarifvertrag schlechter als das Gesetz, sagt Jutta Krellmann von der Linksfraktion * Das Gesetz ist schlecht, entgegnet der Kölner IGM Vorsitzende Witich Roßmann. Der Tarifvertrag bringt Verbesserungen für LeiharbeiterInnen

Weiterlesen: IGM-Tarifvertrag "schlechter als Gesetz". Oder doch nicht?

flugblatt allianz freien sonntag14.04.2016: Die Auseinandersetzungen um den freien Sonntags nehmen zu. Es formiert sich zunehmend Widerstand dagegen, den Sonntag in einen normalen Arbeitstag für fast alle umzuwandeln, wobei die obersten Gerichte hier positiv urteilen. Zugleich nehmen die Sonntagsöffnungen im Einzelhandel zu, wenn es lokal keinen Widerstand gibt. Die Rechtslage dürfte den Kommunen längst bekannt sein. Aber nach dem Motto: wo kein Kläger, da kein Richter, sind viele den Einzelhandelskonzernen zu Diensten auch in der Hoffnung, die eigenen Kassen etwas zu Lasten der Nachbarschaft füllen zu können.  Drei Beispiele vom 2. April zeigen Aktion, Erfolg, aber auch Missachtung von Gerichtsurteilen.

Weiterlesen: Sonntags shoppen? - Kommt nicht in die Tüte

Busfahrerstreik-Kiel24.03.2017: Alle 460 Busfahrer*innen der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) ließen am Dienstag von der Frühschicht bis in die Nacht hinein ihre Fahrzeuge in den Depots. Anders als bei dem Warnstreik am 1. März, als nur die Frühschicht bis 9 Uhr die Arbeit nieder legte, fuhr am 21. März den ganzen Tag kein Bus in der Landeshauptstadt. Nach verdi-Angaben waren in Kiel rund 120 000 Fahrgäste von dem Streik betroffen. Am Vormittag zogen rund 200 Busfahrer*innen der KVG und Unterstützer*innen vom Betriebshof zum Bahnhof, wo sie eine Kundgebung abhielten.

Weiterlesen: Schleswig-Holsteins Busfahrer streiken

Myanmar-Textilfabrik21.03.2017: Jahrzehntelang war Myanmar eine isolierte Militärdiktatur. Am 1. April 2016 gab das Militär einen Teil der Macht an Aung San Suu Kyi und ihre Nationale Liga für Demokratie (NLD) ab. Seit dem entwickelt sich das südostasiatische Land zum Boomland der Textilindustrie. Wöchentlich eröffnet eine neue Textilfabrik ihre Pforten. Jetzt kam es zu den ersten Arbeitskämpfen.

Weiterlesen: Arbeitskämpfe bei H&M in Myanmar

mannheim protest ge power 201411.03.2017: Nach zahlreichen Arbeitsniederlegungen, Demonstrationen, Kundgebungen und zähen Verhandlungen kam es Anfang Februar zu einem Verhandlungsergebnis in der Einigungsstelle des Arbeitsgerichtes Mannheim für die Standorte Mannheim, Bexbach und Stuttgart. Demnach kann der GE-Konzern die Anfang 2016 angekündigten rund 1700 Arbeitsplätze abbauen, muss dafür aber einen hohen Preis in Form eines gut ausgestatteten Sozialplans zahlen, der deutlich teurer als geplant ausfällt. Die Fabriken in Mannheim und Bexbach werden geschlossen; am Kesseltechnik-Standort Stuttgart wird die Belegschaft halbiert. Was können die Ursachen für die Niederlage der kämpferischen Belegschaften sein?

Weiterlesen: Begräbnis erster Klasse - Einigung bei GE Power

Euro-Geldbuendel28.02.2017: Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen im vergangenen Jahr um 2% auf knapp eine dreiviertel Billion Euro (746 Milliarden). In den drei Jahren Große Koalition (2014 – 2016) machte der Zuwachs zehn Prozent aus. Nach der Jahresprojektion der Bundesregierung sollen sie 2017 noch einmal um 2,0 Prozent steigen. Alles wird jedoch übertroffen vom Gewinnrausch der großen Konzerne. Ende Dezember 2016 taxierte das Handelsblatt (28.12.16) den Nettogewinn für alle 30 Dax-Konzerne mit 74 Milliarden – „wenn keine weiteren schwerwiegenden Wertberichtigungen hinzukommen“.

Weiterlesen: Rekord-Profite und Dividenden-Rekorde der deutschen Konzerne

mindestlohn geldschein04.02.2017: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen dabei am Ende passen“, so Finn Petersen, NGG-Geschäftsführer in Kiel. Er warnt zudem vor „Lohn-Tricksereien durch die Hintertür“: „Es ist eine beliebte Chef-Masche, die Menschen länger arbeiten zu lassen, die Überstunden dabei aber nicht zu bezahlen. Das ist illegal.“ Darüber hinaus würden Minijobber häufig keine Lohnfortzahlung bei Krankheit oder keinen Urlaub erhalten – trotz eines gesetzlichen Anspruchs.

Weiterlesen: „Januar-Lohn-Check“: Unter 8,84 Euro geht nichts mehr!

streikversammlung verdi saarbruecken 23011725.01.2017: Streikversammlung!!! Montag, 23. Januar 2017. Bürgerhaus Saarbrücken-Dudweiler. Voller Saal. Kämpferische und selbstbewusste Stimmung. Buntes Bild. Schautafeln, Aktionskalender. 184 Delegierte vertreten 3749 ver.di-KollegInnen saarländischen Krankenhäusern. ver.di fordert einen Tarifvertrag Entlastung.  Die Delegationen aus 21 Kliniken im Saarland bringen mit eigenen Beiträgen ihre Forderungen zur Bekämpfung des Pflegenotstandes zum Ausdruck. Berichtet wird über den Stand der Verhandlungen mit der Saarländischen Krankenhausgesellschaft  und den Gesprächen mit der Gesundheitsministerin. Die Spitzen der Krankenhausunternehmen  zeigen sich stur und nicht zuständig. Sie könnten überhaupt keine Tarifverträge zu dieser Problematik abschließen.

Weiterlesen: Für ein besseres und gesünderes Leben streikbereit!

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Der Kommentar

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