USA attackieren CELAC
03.02.2014: Ein Sprecher des US-Außenministeriums hat am letzten Donnerstag harsche Kritik an der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) geübt. Bei seinem zweiten Gipfeltreffen in Havanna habe das Regionalbündnis das "Engagement des amerikanischen Kontinents für Demokratie" verraten. Dies berichteten die Nachrichtenagenturen EFE und dpa.
25.01.2014: Was sich in dem vorletzten Jahr und im Laufe des vergangenen Jahres bereits andeutete, spitzte sich im Dezember 2013 erneut und deutlicher, als je zuvor zu: die Widersprüche in der Südafrika regierenden Allianz von ANC (African National Congress), COSATU (Confederation of South African Trade Unions) und SACP (South African Communist Party) hinsichtlich des weiteren Entwicklungskurses des Landes und bei der Einschätzung der dringlichst zu lösenden Probleme. Die Umsetzung der '
17.01.2014: In sieben Ländern Lateinamerikas finden im Jahr 2014 Präsidentschaftswahlen statt: Costa Rica, El Salvador, Panama, Kolumbien, Uruguay, Brasilien und Bolivien. Den Anfang machen bereits am 2. Februar Costa Rica und El Salvador. In El Salvador hat der Kandidat der regierenden Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí fmln und derzeitige Vizepräsident, Salvador Sánchez Cerén, gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Mit einer Destabilisierungskampagne versucht die extreme Rechte den Sieg der fmln zu verhindern: die Grenzen zu Honduras und Guatemala sind blockiert, Jugendbanden überziehen das mittelamerikanische Land seit kurzem wieder mit einer Welle der Gewalt.
14.01.2014: Nun ist Ariel Sharon am Samstag, 11. Januar 2014, mit 85 Jahren auch «offiziell» gestorben. ... Die Israelis, an der Spitze [Ministerpräsident] Benjamin Netanyahu, hatten ihn schon längst begraben. Den "Helden" aller Aggressionskriege und zionistischer Eroberungen - Spitzname: Bulldozer - hatte man [so gut wie] vergessen.
28.12.2013: Die Mitgliedsstaaten der Bündnisse 'Bolivarische Allianz für Amerika' (ALBA) und 'Petrocaribe' haben auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen [17.12.2013] in Caracas die Schaffung einer gemeinsamen Wirtschaftszone beschlossen, die eine gerechte sozioökonomische Entwicklung gewährleisten soll. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro präsentierte das einstimmig angenommene Abschlussdokument. Das Abkommen beinhalte die wesentlichen Elemente für den gegenseitigen Handelsaustausch, günstige Bedingungen für einen Ausbau des regionalen Handels und die Förderung produktiver Investitionen, so Maduro.
22.12.2013: Während 3.500 schwer bewaffnete Polizisten das Gebäude, in dem der mexikanische Senat seinen Sitz hat, umstellend sicherten, verabschiedete eine Mehrheit des Senats in der Nacht des 11. Dezembers eine sogenannte 'Energiereform'. Das Verfahren zu ihrer Verabschiedung erfolgte nach nur 10 Stunden der Beratung. Die 'Reform' wird den Weg zur Privatisierung des wertvollsten Gutes des Landes eröffnen: der Energiewirtschaft mit Öl-, Erdgas-, und Elektrizitätsindustrie.
21.12.2013: Die Kandidatin des chilenischen Parteienbündnisses Neue Mehrheit, Michelle Bachelet, die erwartungsgemäß die zweite Wahlrunde mit 62,16% der Stimmen eindeutig für sich entscheiden konnte, steht vor großen Herausforderungen. Die mit nur 47% der 13,5 Millionen Wahlberechtigten niedrigste Wahlbeteiligung seit Bestehen der chilenischen Demokratie lässt sich zwar einerseits auf die Abschaffung des Pflichtvotums letztes Jahr sowie die Tatsache, dass der Sieg der Kandidatin der Nueva Mayoría als sicher galt, zurückführen. Jedoch betonen Analytiker auch den politischen Skeptizismus vieler Bürger hinsichtlich der Fähigkeit der neuen Regierung, tiefgreifende soziale Reformen durchzuführen.
14.12.2013: Wenngleich es manchmal den Eindruck gibt, die USA würden neben den Hauptschlachtfeldern 'Naher Osten' und 'Pazifischer Raum Ostasien' ihren Hegemonialanspruch in anderen Teilen der Erde mit geringerer Energie verfolgen, so gilt das für den Lateinamerikanischen Raum sicher nicht. Nicht nur Kuba und Venezuela stehen im Fadenkreuz der imperialen Aggression und Einmischungspolitik der USA. Allerdings stehen dieser Politik vielfältige anti-imperialistische Abwehr- und Gegenmaßnahmen der Völker, Staaten und Nationen Lateinamerikas entgegen. Zwei jüngste, sehr unterschiedliche und doch unverzichtbare Initiativen seien hier Beleg: ein Aufruf der 'Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens' (FARC) und ein Planungstreffen des Staatenbundes CELAC (Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten).



