Iraks Kommunisten rufen zum patriotischen Kampf gegen den ISIS-Terrorismus auf
12.06.2014: Nur vier Tage haben die Bewaffneten der reaktionär-fundamentalistischen ISIS im Nordirak gebraucht, um fast den gesamten Norden des Iraks - außer den kurdischen Gebieten und Kirkuk - unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Zerfall der offiziellen Staatsmacht in Mossul und der Region gleicht dem plötzlichen Zusammenbruch der libyschen Staatsmacht nach den Monate langen Bombardierungen durch die NATO. Das Verhalten der regulären militärischen Kräfte des Iraks ist dabei ebenso verheerend, wie die Behandlung der Krise in der heutigen Sitzung des Parlaments.
08.06.2014: Seit November 2012, als Xi Jinping Generalsekretär der KP Chinas wurde, gehört der unerbittliche Kampf gegen die Korruption im Lande zu den Säulen seines Arbeitsplans. Jüngste Urteile nach einem sechswöchigen Prozess gegen Beteiligte zeigen die Ernsthaftigkeit, richten sie sich doch gegen 'höchste Tiger' sowohl in Unternehmen, als auch im Parteiapparat. Gleichzeitig wächst offenbar das Bewusstsein der Verantwortlichen, dass Strafe allein nicht ausreichen kann.
04.06.2014: Am Montag dieser Woche vereidigte Mahmoud Abbas [Abu Mazen], der amtierende Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörden (PA) das Kabinett der Nationalen Einheit, nachdem es in letzter Minute gelungen war, einen Streit über die Besetzung des Ministeriums für Gefangenenfragen beizulegen. Abbas vereidigte die Minister im Präsidentenpalast in Ramallah, dem Sitz der PA, wobei allerdings die Minister aus dem Gaza-Streifen abwesend waren. Drei Vertretern der dort herrschenden Hamas war seitens Israel die Fahrt nach Ramallah verweigert worden.
21.05.2014: Ende April wurden die sogenannten 'Friedensverhandlungen' zwischen Vertretern Israels, Palästinas und moderiert von US-Außenminister John Kerry ergebnislos abgeschlossen. So zumindest der Tenor vieler westlicher Medien. Allerdings kommt es darauf an, von wessen Interessenlage aus man diese Bewertung vornimmt. Nayef Hawatmeh, Generalsekretär der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas (DFLP) hat diese Bewertung in einem längeren Interview mit dem TV-Sender al-Awda vorgenommen und über die weitere notwendige Strategie Palästinas und eine Initiative der DFLP in diese Richtung gesprochen.
19.05.2014: Der Oberkommandeur des in Lateinamerika stationierten Südkommandos der US-Armee, General John Kelly, hat die Entscheidung der ecuadorianischen Regierung, 20 US-amerikanische Militärattachés des Landes zu verweisen, als Beleg für den schwinden Einfluss Washingtons auf dem amerikanischen Kontinent bezeichnet. Die USA werden in diesem Monat auf Veranlassung der ecuadorianischen Regierung die Sicherheitskooperation mit diesem südamerikanischen Land einstellen.
16.05.2014: In dieser Woche sind die Parlamentswahlen in der angeblich "größten Demokratie" der Welt zu Ende gegangen, die Ergebnisse sollen am Ende dieser Woche bekannt gegeben werden. Dem Anspruch der "größten Demokratie" widersprechen jedoch die wirklichen demokratischen Verhältnisse, allenfalls kann man vom größten Wahlgang sprechen, zu dem etwa 814 Mio. Inder aufgerufen wurden. Die Polarisierung zwischen Arm und Reich ist in fast keinem Land der Welt größer als in Indien. Und daran wird sich kaum etwas ändern. Dagegen steht der erwartete Wahlsieger, Narendra Modi, und seine BJP (die fundamentalistische, hindu-nationalistische Indische Volkspartei 'Bharatiya Janata Party').
14.05.2014: Wenn Israel die Gründung seines Staates feiert, so tun seine zionistischen Führer und Parteien alles, diese Katastrophe - die Nakba - für die palästinensische Nation zu verdrängen, zu verleugnen und deren Erinnern zu unterdrücken. Mit der Besetzung von 75% des historischen Palästinas durch jüdische Armee-Einheiten, fing am 14. Mai 1948 für die Palästinenser die
13.05.2014: Nach der Massenverhaftung von Regierungsgegnern und dem Mord [Mitte vergangener Woche] an einem Polizisten könnte die Lage in Venezuela wieder eskalieren, nachdem sie sich in den letzten Wochen zunächst beruhigt hatte. Am Wochenende zogen erneut Gegner und Anhänger der Regierung auf die Straßen. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte erklärte am Freitag in Genf seine Sorge über Berichte von exzessiver Gewalt durch Sicherheitskräfte gegen Demonstranten. Regierungsnahe Medien und Akteure und Medien in Venezuela verwiesen indes auf die zunehmende Gewalt einer oppositionellen Minderheit.



